AUSSERORDENTLICHE BOTSCHAFT DES VERHERRLICHTEN CHRISTUS JESUS, ÜBERMITTELT IN MALDONADO, URUGUAY, AN DEN SEHER BRUDER ELÍAS DEL SAGRADO CORAZÓN DE JESÚS FÜR DEN 87. MARATHON DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Heute komme Ich mit dem Wind und den Wellen des Ozeans hierher und durchquere die Tore des Universums, um den geistigen Aspekt im menschlichen Bewusstsein durchdringen zu können.

Heute bringe Ich allen den tiefen Schmerz Meines Herzens angesichts der Lage des Planeten und der Menschheit.

Obwohl Ich Mich im Universum befinde und die Hierarchie daran arbeitet, die Lage der Welt zu lindern, hören Meine Augen nicht auf zu sehen, was geschieht: das, was noch niemand in seiner ganzen Tiefe sehen kann, um den Sinn zu verstehen, warum es geschieht.

Heute komme Ich vom Himmel, um euch ein weiteres Mal zu bitten, für die Flüchtenden zu beten, besonders für jene, die versuchen zu überleben und ein Ziel, ein gelobtes Land, zu finden, indem sie die Meere überqueren. Viele von ihnen gelangen nicht bis ans Ziel, sie erreichen nicht den Zielort, den sie voll Hoffnung suchen, auch wenn ihre Gesichter vom Leid der Verlassenheit und der Ablehnung gezeichnet sind.

Über all das hinaus, was in der Menschheit geschieht und was durch diesen Marathon der Göttlichen Barmherzigkeit geschieht, in dem sich eure Gebete in Einklang und Liebe zu Gott erheben, teile Ich euch diesen Schmerz eures Meisters und Herrn mit; denn alles könnte anders sein - ist es aber nicht. Und weil es nicht anders ist, weil man keine Antwort und keine Erleichterung findet für die Lage von Geschwistern wie ihr, gestaltet das Schicksal die Ereignisse um.

Stellt euch einen Augenblick lang vor, wie es sich anhört, wenn mitten auf dem Ozean ein Boot treibt, Kinder, Frauen, Alte und Männer auf der Suche nach einem sicheren Hafen inmitten eines geistigen und materiellen Sturmes, der sich in ihren Ursprungsländern abspielt!

Der Geist des Aufnehmens ist etwas, das die Menschheit dem Universum schuldet, der Geist der Aufnahmebereitschaft und der Solidarität mit dem Leiden der anderen.

Ich weiß, dass dies nicht nur von der Menschheit abhängt, sondern von denen, die diese Situationen der Instabilität in jedem Sinne in den ärmsten unter den ärmsten Nationen, wie etwa in Afrika, hervorbringen und erzeugen.